Richtig handeln bei Hufrehe: Pferdehalterin mit Pferd auf Weide (© Deutsche Tiernahrung Cremer).

Hufrehe beeinträchtigt nachhaltig die Hufgesundheit des Pferdes. Erfahrungsgemäß führt die Erkrankung dazu, dass Pferde zeitweise nicht mehr belastbar sind. Lässt sich ein Ausbruch nicht mithilfe vorbeugender Maßnahmen verhindern, müssen Pferdehalter*innen durch schnelles Handeln eingreifen. Denn: Bereits innerhalb von 72 Stunden kann die Hufrehe einen chronischen Verlauf annehmen. In der Folge können wiederkehrende Krankheitsausbrüche auftreten – sogenannte Reheschübe –, die das Wohl der Pferde nachhaltig beinträchtigen. Schwerwiegende Verläufe können gar den Tod der Tiere zur Folge haben. Eine Anpassung der Fütterung spielt hier eine Schlüsselrolle.

Die Hufrehe – eine besonders schmerzhafte Erkrankung des Pferdes

Die Hufrehe (Laminitis; ethymonologisch „Räh“; syn. steif) ist eine diffuse Entzündung der Huflederhaut und gehört zu den schmerzhaftesten Krankheiten des Pferdes. Bei Pferden mit Hufrehe entzündet sich die Verbindungsschicht zwischen äußerer Hornkapsel und dem inneren Knochen – dem sogenannten Hufbein. Die daraus entstehende Schwellung in der Hornkapsel sorgt für eine Störung der Blutzirkulation des Hufgewebes. Dies verursacht mitunter massive Schmerzen bei betroffenen Pferden. Bei besonders schweren Verläufen kann der durch die Hufrehe zerstörte Aufhängeapparat das Hufbein nicht mehr halten. In der Folge senkt sich das Hufbein im Huf ab und rotiert. Im schlimmsten Fall löst sich die gesamte Hufkapsel von der Lederhaut und fällt ab. Dies wird auch als „Ausschuhen“ bezeichnet.

Die Darstellung zeigt einen normalen, gesunden Huf (© Deutsche Tiernahrung Cremer).
Die Darstellung zeigt einen normalen, gesunden Huf (© Deutsche Tiernahrung Cremer).
Huferehe beginnt zunächst unscheinbar mit einer Absenkung des Hufbeins (© Deutsche Tiernahrung Cremer).
Huferehe beginnt zunächst unscheinbar mit einer Absenkung des Hufbeins (© Deutsche Tiernahrung Cremer).
Im fortgeschrittenen Stadium kommt es bei einer unbehandelten Hufrehe zu einer Hufbeunratation und schließlich einem vollständigen Durchbruch (© Deutsche Tiernahrung Cremer).
Im fortgeschrittenen Stadium kommt es bei einer unbehandelten Hufrehe zu einer Hufbeunratation und schließlich einem vollständigen Durchbruch (© Deutsche Tiernahrung Cremer).

Hufrehe: Eine Krankheit, viele Ursachen

Einer Hufrehe können viele Ursachen zugrunde liegen. Oft sind falsche Haltung oder eine fehlerhafte Fütterung Grund für einen Ausbruch. Je nach Ursache unterscheidet man verschiedene Arten:

Die Arten der Rehe

In den meisten Fällen ist eine falsche Fütterung Grund für das Auftreten der Hufrehe. Mögliche Auslöser sind beispielsweise Unverträglichkeiten gegen Heulage, Übergewicht, die Aufnahme von Weidegras mit hohem Fruktangehalt, zu große Futtermengen, hohe Eiweißgehalte oder die Aufnahme eines Kraftfutters mit hohem Anteil schwerverdaulicher Stärke.

Diese Art der Hufrehe kann entstehen, wenn Pferde viel auf hartem Untergrund traben oder galoppieren. Sie kann aber auch entstehen, wenn eine Fehlstellung eines der Hufe dazu führt, dass der Huf unnatürlich viel belastet wird. Grund hierfür ist mitunter eine angeborene Fehlstellung oder Verformung aufgrund von Hufbearbeitungsfehlern sein.

In manchen Fällen löst sich nach der Geburt des Fohlens die Plazenta nicht richtig ab. Wird sie nicht kurz nach der Geburt von der Stute ausgeschieden kann es zu einer Bildung giftiger Substanzen im Körper kommen. Diese Gifte können die Entzündung der Huflederhaut hervorrufen, die dann zu einer Hufrehe führt.

Die Aufnahme von Giftpflanzen (z. B. Wicken, Robinie, Rizinus, Eicheln o. Ä.) kann ebenfalls Hufrehe bedingen. Die Aufnahme der Pflanzen auf ungepflegten Weiden kann eine Störung der Durchblutung der Lederhaut des Hufes verursachen, die dann in einer Rehe mündet.

Anders als bei anderen Tierarten, wird im Magen des Pferdes dauerhaft Magensäure produziert. Deshalb ist der Magen-Darm-Trakt von Equiden auf eine regelmäßige Futteraufnahme angewiesen. Erst eine rohfaserreiche Fütterung sorgt dafür, dass die Säure nicht die Magenschleimhäute angreift. Bereits nach einer Nahrungskarenz von vier Stunden, kommt es im Magen zu einem Säureüberschuss, der die Wände des Verdauungstraktes verletzen kann. Durch die beschädigte Magenhaut können anschließend Giftstoffe in den Körper der Pferde gelangen und können anschließend auch die Hufe erreichen.

Gerät der Stoffwechsel aus der Bahn (z. B. bei einer Stoffwechselerkrankung wie dem Equinen Metabolischen Syndrom [EMS] oder dem Equinen Cushing Syndrom), begünstigt dies auch das Auftreten einer Hufrehe. Auch bestimmte Medikamente (z. B. Cortison-Präparate) stehen in Verdacht Hufrehe auszulösen. Zyklusstörungen der Stute (Dauerrosse oder ausbleibende Rosse), Koliken, Darmentzündungen oder Kreuzverschlag sind weitere, mögliche Ursache für das schmerzhafte Leiden.

So entsteht fütterungsbedingte Hufrehe

Fütterungsfehler passieren schnell. Deshalb ist die fütterungsbedingte Hufrehe die häufigste Form der Rehe. Unbehandelt können beispielsweise große Mengen an Mais und Gerste zu Fehlgärungen führen. Dies liegt daran, dass das Stärkegerüst beider Futterkomponenten für die Verdauungsenzyme im Dünndarm des Pferdes nur schwer zu „knacken“ ist. So kann es passieren, dass die darin enthaltene Stärke zu großen Teilen unverdaut vom Dünndarm in den dahinterliegenden Blinddarm gelangt. Die dortigen Bakterien zersetzen die Stärke. Dabei entsteht Milchsäure die Bakterienkulturen im Blinddarm abtötet. So entstehen so genannte Endotoxine – Gifte, die die Darmwand des Pferdes schädigen. Eine beschädigte Darmwand verliert jedoch ihre Schutzfunktion und wird durchlässig, sodass die Giftstoffe in den Körper der Pferde gelangen und Entzündungen bzw. Hufrehe verursachen. Aber auch die im frischen Weidegras enthaltenen Fruktane (Speicherkohlenhydrate), die Pferde nicht verdauen können, können Hufrehe auslösen.

Stadien und Symptome: So erkennen Sie Hufrehe

Der Verlauf einer Hufrehe lässt sich in verschiedene Stadien unterteilen. Je nachdem, welches Krankheitsstadium vorliegt, unterscheiden sich die Symptome der Erkrankung.

Stadien der Hufrehe

Dieses Stadium beschreibt den Beginn der Erkrankung. Die Krankheit verläuft zunächst latent, das heißt ohne erkennbare Krankheitszeichen.

Ab diesem Stadium können Pferdhalter*innen erste Symptome ausmachen. Tiermediziner*innen bezeichnen das plötzliche Auftreten erster akuter, klinisch erkennbarer Hufrehesymptome auch als „Reheschub“. Hierzu gehören z. B.:

  • Veränderungen der Körperhaltung bzw. Verlagerung des Gewichts (betroffene Pferde schieben die Hinterläufe unter den Köper und den schmerzenden Huf zu entlasten)
  • häufiges Entlasten der Vorderhufe hintereinander (das s. g. „Trippeln“)
  • Veränderungen der Bewegung in Schritt/Trab. Bei diesen Veränderungen unterscheidet man wiederrum vier Schweregrade:
    Grad 1: abwechselndes Heben der Hufe in Ruhe, unauffällige Bewegung im Schritt und steifer Gang im Trab
    Grad 2: williges, aber steifes Gehen im Schritt; Aufheben eines Fußes möglich
    Grad 3: Pferd bewegt sich nur widerwillig; Abwehr bei Versuch einen Fuß aufzuheben
    Grad 4: Vollständige Verweigerung der Bewegung; Laufen ist nur unter Zwang möglich
  • Lahmheit
  • Wendeschmerz (Wendungen sind bei akuter Hufrehe kaum möglich)
  • Puls stärker fühlbar
  • Kronsaumschwellung und -erwärmung (Übergang zwischen Huf und Pferdebein)
  • erhöhte Temperatur der Hornkapsel, diffuse Druckempfindlichkeit bei der Hufzangenuntersuchung, insbesondere im dorsalen Sohlen- und Wandbereich

Der Reheschub hält länger als 48 Stunden an. Dieses Stadium ist die Fortsetzung des akuten Stadiums und beginnt mit den ersten Anzeichen einer Lageveränderung des Hufbeins in der Hufkapsel (z. B. der Hufbeinrotation). Das chronische Stadium wird unterteilt in ein chronisch aktives, chronisch stabiles und ein chronisches Stadium: Im chronisch stabilen Stadium tritt keine akute Symptomatik mehr auf, während im chronisch aktiven Stadium die akuten Symptome weiterhin bestehen bleiben. Vom chronischen Stadium mit speziellen Komplikationen spricht man, wenn es zu einer Absenkung oder Rotation des Hufbeins gekommen ist.

Sofortmaßnahmen bei akuter Hufrehe: kühlen, kühlen, kühlen!

Mit Kühlung lindern Sie nicht nur die Schmerzen Ihres Pferdes. So hemmen Sie auch aktiv die Entzündung. Stellen Sie den Huf in Eiswasser und geben Sie in regelmäßigen Abständen neues Eis hinzu. Benachrichtigen Sie unverzüglich den*die Tierarzt*ärztin, bevor Sie weitere Maßnahmen ergreifen. Ist der akute Schub überstanden, begeben Sie sich umgehend auf Spurensuche nach den Ursachen der Erkrankung.

Therapie: Was tun gegen Hufrehe?

Die passende Therapie ist von einer raschen Feststellung und anschließenden Beseitigung der zugrundeliegenden Ursache der Hufrehe abhängig. Nur so lässt sich eine fortschreitende Schädigung des Hufs und ein schwerwiegender Verlauf vermeiden. Auch das aktuelle Krankheitsstadium verändert die Wahl der Mittel im Rahmen der Therapie. Stimmen Sie alle Maßnahmen zur Behandlung der Hufrehe prinzipiell mit Ihrem*Ihrer Tierarzt*ärztin ab.

Therapie des akuten Stadiums

Allgemeine Maßnahmen

  • Kälteanwendung des betroffenen Hufs initial über 2-3 Tage (z. B. Eisbad, Cool-Pads etc.).
  • Boxenruhe mit tiefer, weicher Einstreu einrichten.
  • Sofortige Futterumstellung auf Heu und Stroh. Bei der Umstellung jedoch darauf achten, dass keine Hungerperioden entstehen.
    • Sichern Sie eine bedarfsüberschreitende Zink- (100 mg /100 kg Körpermasse) und Vitamin-E-Zulage (200-400 mg/100 kg Körpermasse) mithilfe von Mineralfuttern über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen
    • Ergänzen Sie zudem Leinöl in der Ration(20 ml /100 kg Körpermasse)
  • Im akuten Stadium und als Prophylaxe Raufutter mit niedriger Fruktankonzentration und niedrigem Eiweißgehalt (z. B. Haferstroh und abgelagertes Heu) füttern.
  • Als Begleiterscheinung einer Stoffwechselerkrankung auf stärke- und zuckerreduzierte Fütterung umstellen.
  • Hochtragende Stute sollten fettreiche Ergänzungsfuttermittel (z. B. deukavallo Leinvital) erhalten.
  • Mit Unterstützung des*der Hufschmied*in einen Hufverband mit Unterstützung der hinteren Hufhälfte anbringen lassen evtl. mit Trachtenhochstellung versehen).

Medikamentöse Maßnahmen

  • Leisten Sie – falls nötig – eine dem Krankheitsgrad entsprechende medikamentöse, schmerzlindernde und entzündungshemmende Therapie ein.

Orthopädische Maßnahmen

  • Falls nötig Beschlag entfernen oder Zehennägel ziehen.
  • Hufkorrektur nur bei mangelhafter Hufpflege (überlange Zehe).
  • Unterstützung der hinteren Hufhälfte (z. B. Rehegips bzw. alternative Maßnahmen mit Strahlunterstützung (Freilassen der Sohle vor der Strahlspitze).

Fortsetzung der Maßnahmen des akuten Stadiums, bis ein chronisch stabiles Stadium erreicht ist.

Allgemeine und lokale Maßnahmen unter begleitender, tiermedizinischer Überwachung:

  • tiefe und weiche Einstreu
  • Bewegung auf weichem Untergrund (auf keinen Fall unter Zwang!)
  • Durchführung weiterer systemischer Maßnahmen:
    • restriktive Fütterung, Zink und Biotin nach Bedarf
    • medikamentöse Maßnahmen (Schmerztherapie, Therapie der Grundkrankheit je nach Ursache)
    • Liegt ein Equines Cushing Syndrom (ECS, PPID) vor: Behandlung mit einem Dopaminagonisten.

Richtig handeln gegen fütterungsbedingte Hufrehe

Auch bei fütterungsbedingter Hufrehe ist die Therapie von der genauen Ursache der Rehe abhängig. Geht die Rehe mit einer Stoffwechselerkrankung wie zum Beispiel Cushing oder EMS einher? Dann sollten Pferdehalter*innen die Fütterung ihrer Pferde entsprechend anpassen. Ein stärke- und zuckerreduziertes, dafür aber rohfaserreiches Pellet (z. B. deukavallo Top Gastro) oder Müsli (z. B. deukavallo Getreidefrei 21) eignet sich hierfür optimal. Ist die Rehe Folge einer langfristigen Fütterung mit schwerverdaulicher Stärke (z. B. mit unbehandeltem oder nur mäßig behandeltem Mais oder Gerste), sollte sich das Pferd gründliche auskurieren. Die Fütterung sollte im Anschluss daran zusätzlich mithilfe eines besonders verdaulichen Futters mit hohem Stärkeaufschlussgrad erfolgen (z. B. deukavallo Top InForm).

Die Heilungschancen bei Hufrehe sind gut – aber…

Die gute Nachricht zuerst: Sie müssen ein an Hufrehe erkranktes Pferd nicht zwangsläufig einschläfern. Bei Früherkennung und zügiger Behandlung ist eine Rehe vergleichsweise gut und relativ schnell heilbar. Dennoch gilt: Die Heilungschancen einer Hufrehe sind von vielen Faktoren abhängig. Hierzu zählen der Grad der Erkrankung, das Alter des Pferdes, mögliche Begleiterscheinungen, der Gangvermögen nach der Erkrankung usw. Sind die Ursachen einer Hufrehe beseitigt, dauert die Genesung – abhängig vom Gesamtzustand der Hufe – einige Tage bis Wochen.

Die richtige Hufpflege ist wichtig, um Hufrehe vorzubeugen (© niku16 – adobe.stock.com).
Die richtige Hufpflege ist wichtig, um Hufrehe vorzubeugen (© niku16 – adobe.stock.com).

Prophylaxe und Vorbeugung einer Hufrehe: So geht‘s

Eine Fütterung mit ausreichend Rohfaser bildet die Grundlage, um einer Futterrehe vorzubeugen. Vor allem abgelagertes Heu und Haferstroh bieten sich hierfür an. Wenn Sie Ihr Pferd dennoch auf die Weide stellen möchten, behalten Sie stets im Hinterkopf, dass Weidegras gewissen Temperatur und jahreszeitlichen Schwankungen in Bezug auf den Fruktangehalt unterliegt. So zeigen sich vor allem im August besonders geringe Fruktangehalte im Gras. Frostiges, kaltes und sonniges Wetter hingegen führt demgegenüber zu einer intensiven Fruktaneinlagerung, die wiederrum die Entwicklung einer Hufrehe begünstigen. Prinzipiell führen warme Tage mit bedecktem Himmel zu einer geringen Fruktanspeicherung.Wenn Sie Ihr Pferd nach einem überstandenen Reheschub nach einiger Zeit wieder auf die Weide stellen, eignet sich zunächst überständige Weide, deren Gräser und Pflanzen etwas trockener sind, besser. Magerweiden mit extrem kurzem Gras, sind keine Alternative. Der Grund: Die gestresste Wiese lagert in der kurzen Grasnarbe hohe Fruktanmengen ein. Die Grashalme sollten mehr als zehn cm hoch sein. Eine hundertprozentige Sicherheit, dass Ihr Pferd keine Rehe bekommt, wenn es auf der Weide steht, gibt es jedoch nicht. Daher sind Pferde mit Rehe-Vorgeschichte besser auf dem Paddock aufgehoben.

Achten Sie bei der Fütterung von Kraftfutter auf einen Stärkeaufschlussgrad seiner Komponenten. Darin enthaltener Mais oder Gerste sollte stets zumindest über einen Flockierungsprozess erhitzt worden sein. Ein weitaus höherer Stärkeaufschlussgrad kann über spezielle Verfahren (z. B. das opticon®-Verfahren) erreicht werden. Entsprechend behandelte Komponenten finden sich beispielsweise in deukavallo Top InForm. Je höher der Stärkeaufschlussgrad, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass unverdaute Stärke in den Dickdarm gelangt und dort Fehlgärungen auslöst. Schließlich sollten Sie häufige Futterwechsel vermeiden. Wenn Sie das Futter umstellen, gehen Sie langsam vor. So vermeiden Sie Übergewicht und beugen so ebenfalls Hufrehe.

Die artgerechte Haltung Ihres Pferdes bildet den Grundpfeiler für eine erfolgreiche Hufrehevorsorge. Vermeiden Sie Stress für Ihr Pferd. Achten Sie auf den Zustand der Weide und entfernen Sie mögliche Giftpflanzen und Pilze. Auch eine gute Hufpflege ist wichtig: Prüfen Sie diese auf festsitzende Steinchen, ob etwas abgebrochen ist und das Hufeisen noch fest sitzt. Reinigen Sie die Hufe, indem Sie diese regelmäßig auskratzen und abbürsten.

Fazit

  • Hufrehe ist eine schmerzhafte Erkrankung des Pferdes.
  • Die Erkrankung kann zum Verlust des betroffenen Hufes und – bei schwerwiegenden Verläufen – sogar zum Tod führen.
  • Je nach Ursache unterscheidet man zwischen Futterrehe, Belastungsrehe, Geburtsrehe, Vergiftungsrehe oder Hungerrehe. Futterrehe ist die häufigste Form der Rehe.
  • Die Therapie der Hufrehe richtet sich gehen die zugrundliegenden Ursachen der Rehe. Eine Anpassung der Fütterung ist dabei besonders wichtig. Hierfür eignen sich stärke- und zuckerreduzierte bzw. rohfaserreiche Pellets (z. B. deukavallo Top Gastro oder deukavallo Top InForm).

Weiterführende Links

Bildnachweis: © niku16 – adobe.stock.com

Ansprechpartner

Theresa Oesterwind

Theresa Oesterwind

Produktmanagerin Heimtier/Pferd

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