Qualität

Unsere Qualitätsphilosophie

Unsere Futtermittel sind ein wichtiger Bestandteil der Veredlungskette von ausgewählten Rohstoffen bis hin zum Lebensmittel („feed for food“). Als Futtermittelhersteller sind wir uns unserer Verantwortung als Teil der Wertschöpfungskette bewusst. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden und eine hohe Qualität und Sicherheit unserer Produkte zu gewährleisten, setzen wir auf ein umfassendes Qualitätsmanagement zur Beherrschung interner Abläufe vom Rohwareneinkauf bis hin zur Beratung unserer Kunden.

Es ist diese Qualitätsphilosophie, die uns zum marktführenden privaten Mischfutterhersteller in Deutschland macht.

Das beinhaltet unser Qualitätsmanagementsystem (QM-System):

  • Eine sorgfältige Auswahl der Rohstoffe und Lieferanten als Basis zur Herstellung hochwertiger Futtermittel. Dabei arbeiten wir, im Sinne einer stufenübergreifenden Qualitätssicherung, ausschließlich mit zertifizierten Lieferanten zusammen. Diesbezüglich setzen wir neben einer regelmäßigen Lieferantenbewertung zudem auf eine risikoorientierte, ergänzende Lieferantenauditierung nach festgelegten Kriterien.
  • Ein umfassendes, risikoorientiertes Monitoring im Rohstoff- und Fertigwarenbereich. Die einzelnen Analysen erfolgen sowohl durch unser unternehmenseigenes, modernes Futtermittellabor, als auch durch externe, akkreditierte Labore.
  • Die Nutzung von energieeffizienten Produktionsanlagen, welche sich auf dem neusten technischen Stand befinden und einen hohen Automatisierungsgrad aufweisen. Eine regelmäßige Überwachung der technischen Anlagen und eine kontinuierliche Kontrolle der Prozesssicherheit sind dabei ein wichtiger Teil unseres QS-Systems.
  • Die hohe Qualifikation und kontinuierliche Schulung unserer Mitarbeiter*innen.
  • Eine interne und externe Qualitätsprüfung inklusive der freiwilligen Zertifizierungen durch verschiedene unabhängige Organisationen wie QS (Qualität und Sicherheit GmbH) und KAT (Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V.) sowie der Teilnahme an weiteren regionalen und überregionalen Qualitätsprogrammen. Darüber hinaus unterliegen alle Prozesse von der Rohwarenannahme bis hin zum fertigen Futtermittel einer regelmäßigen amtlichen Kontrolle.
  • Eine Übereinstimmung mit unserem umfassenden betriebsspezifischen HACCP-Konzept (engl. Hazard Analysis and Critical Control Points; dt. Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte).

Die kontinuierliche Dokumentation, Überwachung und Optimierung aller qualitätsrelevanter Prozesse.

Mehr erfahren über die Abläufe zur Sicherung unserer Produktqualität

Wir erhalten Rohwaren von zahlreichen Lieferanten. Um positive wie negative Vorfälle mit diesen Lieferanten bei der Beauftragung berücksichtigen zu können, werden diese in Form einer Bewertung in der digitalen Lieferantenakte festgehalten. In diesem Zusammenhang erfolgt auch eine Bewertung über ein Punktesystem. Negative Vorfälle, die in diese Bewertung einfließen, sind beispielsweise gestoßene Warenanlieferungen auf Grund von Käferbefall oder Besatz. Zu den positiven gehören unter anderem das zur Verfügung stellen von kurzfristig benötigen Rohwaren außerhalb der üblichen Bestellfristen.

Über dieses Punktesystem werden die Lieferanten in die Kategorien „A“ bis „D“ eingeteilt. Bei der Prüfung der Lieferberechtigung eines Lieferanten wird dem Einkäufer die Klassifizierung ebenfalls angezeigt und kann so entsprechend bei der Lieferantenauswahl berücksichtigt werden. Eine schlechte Einstufung kann von einer Ermahnung, zusätzlichen Auflagen bis zur Auslistung des Lieferanten führen.

Besonders in der Futtermittelbranche existiert eine große Anzahl an Rohstoffquellen und -lieferanten. So auch speziell bei Deutsche Tiernahrung Cremer. Als wichtiger Beitrag zur Futtermittelsicherheit werden jedes Jahr einige Lieferanten vor Ort auditiert. Die Auswahl der jeweiligen zu auditierenden Lieferanten erfolgt dabei risikoorientiert. Ein wichtiges Auswahlkriterium stellt dabei die Rohstoffgruppe dar, die von den jeweiligen Lieferanten bezogen wird. Ziel ist es, möglichst alle Rohwarengruppen abzudecken und regelmäßig zu prüfen.

Die Audits laufen nach im Vorfeld ausgearbeiteten festen Fragekatalogen ab. Teil des Audits ist sowohl eine Dokumentenprüfung als auch eine Begehung der Produktionsstätte und Überprüfung der Produktionsprozesse. Damit liefern die Lieferanten-Audits einen wichtigen Einblick in die Produktionsprozesse der Vorlieferanten und bilden damit eine wichtige Ergänzung zu den regelmäßigen Lieferantenbewertungen.

Bei Deutsche Tiernahrung Cremer durchlaufen sowohl die Rohstoffe als auch die Fertigwaren ein ausführliches Monitoring nach festen Prüfplänen. Die Prüfpläne erfüllen dabei nicht nur die Vorgaben der unterschiedlichen Zertifizierungssysteme, sondern gehen über die gestellten Anforderungen hinaus.

Ein wichtiger Bestandteil unseres Monitorings stellt sowohl im Rohwaren- als auch im Fertigwarenbereich die Analyse auf unerwünschte Stoffe und Kontaminanten dar. Dies umfasst beispielsweise die Analyse auf Mykotoxine, Schwermetale, Dioxine oder Salmonellen. Darüber hinaus umfassen unsere Prüfpläne auch die Analyse qualitätsrelevanter Parameter wie beispielsweise einer umfassenden Nährstoffanalyse. Für die Durchführung und Steuerung unserer routinemäßigen Prüfpläne nutzen wir ein automatisiertes Laborinformations- und -managementsystem. Dies dient durch den hohen Automatisierungsgrad nicht nur der Fehlerreduktion, sondern auch der Informationsverarbeitung und Ergebnisauswertung. Im Bereich der Fertigwarenuntersuchung verfügen unsere Anlagen zudem über automatische Probenehmer, sodass auch in diesem Bereich mögliche Fehlerquellen ausgeschlossen werden können. Ergänzt werden unsere Roh- und Fertigwarenuntersuchungen durch externe Analysen im Rahmen regelmäßiger amtlicher Kontrollen.

Im Bereich der Rohwarenannahme wird grundsätzlich jede Rohwarenlieferung beprobt. Bereits vor der Rohwarenannahme wird die Einhaltung wichtiger Kontraktbedingungen geprüft. Dazu findet beispielsweise im Vorfeld eine sensorische Prüfung der Rohwaren statt. Zudem werden vor der Annahme weitere Analysen durchgeführt, wie beispielsweise eine Untersuchung auf Besatz bei der Getreideannahme, die Untersuchung des hl-Gewichtes und der Feuchte. Somit lassen sich bereits vor der Rohwarenannahme potenzielle Abweichungen von der Standardqualität erkennen. In der Erntezeit durchlaufen unsere Rohstoffe darüber hinaus zusätzlich ein risikoorientiertes und engmaschiges Monitoring.

Auch im Bereich der Fertigwarenuntersuchungen arbeiten wir nach festen Prüfplänen. Dabei werden sowohl das Vorhandensein möglicher Kontaminanten als auch die Zusammensetzung wertgebender Parameter geprüft. Zu den routinemäßigen Untersuchungskriterien im Rahmen einer umfassenden Nährstoffanalyse zählen beispielsweise die Analyse der Anteile an Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, Asche, Stärke und Zucker. Zudem werden unsere Fertigwaren aus dem VLOG-Sortiment ebenfalls nach festen Prüfplänen auf ihren GMO-Status hin untersucht.

HACCP als Kurzbezeichnung für „Hazard Analysis and Critical Control Points“, zu Deutsch: „Risikoanalyse und kritische Kontrollpunkte“, beschreibt ein betriebsspezifisches Eigenkotrollsystem zur Gefahrenanalyse und Kontrolle von kritischen Kontrollpunkten. Ursprünglich wurde das HACCP-System in den 1960er Jahren im Auftrag der NASA entwickelt. Mit Hilfe dieser Methode sollte gesundheitlich unbedenkliche, sichere Astronautennahrung hergestellt werden. Heute wird dieses System zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit auf allen Produktionsstufen genutzt.

Betrachtet werden bei dieser Gefahrenanalyse systematisch alle Prozessstufen, vom Rohwareneinkauf bis hin zur Verladung der fertigen Produkte. Auf allen Prozessstufen werden potenzielle Gefahren im Hinblick auf die Produktsicherheit identifiziert, daraus resultierend vorbeugende Maßnahmen zu deren Beherrschung abgeleitet und in das QM-System integriert. Ziel ist es, gesundheitliche Gefährdungen für Mensch und Tier durch präventive Kontrollmaßnahmen auszuschließen.

Für uns bei der Deutschen Tiernahrung Cremer stellt das HACCP-Konzept die Basis unseres Qualitätsmanagementsystems dar. Dabei gibt es für jeden unserer Produktionsstandorte ein eigenes spezifisches HACCP-Konzept, welches regelmäßig auf Aktualität geprüft und bei Bedarf angepasst wird. Somit garantieren wir die Sicherheit unserer Futtermittel als Basis einer guten Qualität.

Die Auswahl der Rohstoffe für unsere Futter erfolgt nach engen Qualitätskriterien. Alle verarbeiteten Produkte durchlaufen ein unternehmensinternes Freigabeverfahren. Unseren Händlern und Lieferanten werden unsere Rohstoffspezifikationen vorab zugesendet. Diese enthalten – neben grundsätzlichen gesetzlichen Anforderungen – zusätzliche betriebsinterne Qualitätsanforderungen. Die Kontrolle der vorgegebenen Parameter erfolgt in der Rohwarenannahme, in unserem internen Labor am Standort Düsseldorf sowie durch die Beauftragung externer Labore.

Nur höchste Qualitätsorientierung führt zu nachhaltigem Fütterungserfolg

Gemeinsam mit unseren Kunden sind wir davon überzeugt, dass nur eine hohe Qualitätsorientierung zu einem nachhaltigen Fütterungserfolg führt. Deshalb ist es Anspruch und Verpflichtung zugleich, unseren Kunden Produkte anzubieten, die:

  • den Nährstoffbedarf der Tiere optimal decken,
  • eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleisten,
  • mit einer auf den jeweiligen Kunden abgestimmten Fütterungsberatung begleitet werden und
  • zu einem marktgerechten Preis verfügbar sind.

Ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit ist hierbei die kompetente und praxisbezogene Beratung unserer Kunden.