22.06.2026 – Seit Ende April ist die neue Absackanlage in Regensburg erfolgreich in Betrieb. Nach rund einem Jahr Planung und zwei Monaten Umbau wurde die rund 40 bis 50 Jahre alte Anlage vollständig ersetzt. Durch die Modernisierung konnte die Absackleistung verdoppelt werden, gleichzeitig sorgen ein neuer Anlagenaufbau und die Umstellung auf Vernähung für sauberere und effizientere Prozesse. Auch Verpackungsmaterial und Produktverluste werden deutlich reduziert. Mehr erfahren…

Die neue Absackanlage in Regensburg Werk 1 ersetzt die bisherige Altanlage und steigert die Leistung im täglichen Betrieb deutlich. Dank der größeren Öffnung sowie des Wechsels vom Ventilverschluss zur Vernähung erfolgt die Absackung schneller und sauberer. Besonders relevant: Im Vergleich zur bisherigen Technik verdoppelte sich die Leistung von ca. 600 Säcken (25 kg)/h auf bis zu 1.000 Säcke (25 kg)/h. Mit der Investition stärkt das Unternehmen den Standort gezielt für steigende Absatzmengen.

„Mit der neuen Absackanlage haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um unsere Prozesse deutlich effizienter und zukunftssicherer zu gestalten. Besonders die Leistungssteigerung und die verbesserte Prozessqualität sind ein großer Gewinn für den Standort.“

Jürgen Werner, Werksleitung Memmingen & Regensburg

Ressourcenschonende Produktion durch weniger Verluste

Die neue Anlage basiert auf dem gleichen technischen Konzept wie die bereits erfolgreich eingesetzte Anlage in Bramsche. Dadurch ließen sich bewährte Prozesse übernehmen und weiter optimieren. Ein wichtiger Vorteil liegt in der geringeren Menge an Produktverlusten während der Absackung. Die größere Öffnung und die Umstellung auf Vernähung beschleunigen die Absackung zusätzlich und verbessern die Sauberkeit der Prozesse.

Künftig kommen zudem an mehreren Standorten einheitliche Nähsäcke zum Einsatz. Das standardisiert die Verpackungsprozesse und senkt den Verbrauch von Kunststoff und Verpackungsmaterial. Auch der Energieverbrauch fällt im Vergleich zur alten Anlage geringer aus.

neue Absackanlage sorgt für effiziente und präzise Verpackungsprozesse

Ein Jahr Planung, zwei Monate Umbau

Die Umsetzung des Projekts erforderte eine intensive Vorbereitungszeit. Rund ein Jahr lang liefen die Planungen, bevor das Projektteam die bestehende Anlage innerhalb von zwei Monaten ersetzte und neu installierte. Viele interne Bereiche arbeiteten dabei eng zusammen, darunter Technik und Produktion (T&P), die Betriebs- und Werksleitung, die Schlosserei, die Elektroabteilung, die Produktionsmitarbeitenden sowie das Absackteam in Regensburg. Auch die Zusammenarbeit mit den beteiligten Installateuren verlief sehr erfolgreich und trug wesentlich zu einer reibungslosen Inbetriebnahme bei. Gemeinsam mit Düsseldorf und Bramsche gehört Regensburg heute zu den leistungsstärksten Absackstandorten im Unternehmen.

Das Wichtigste in Kürze

Neue Absackanlage: seit Ende April in Regensburg 1 erfolgreich in Betrieb
Anlagenerneuerung: rund 40 bis 50 Jahre alte Anlage vollständig ersetzt
Leistungssteigerung: Absackleistung von ca. 600 auf rund 1.000 Säcke (25 kg) pro Stunde erhöht
Prozessoptimierung: Umstellung vom Ventilverschluss auf Vernähung für schnellere und sauberere Abläufe
Ressourcenschonung: weniger Verpackungsmaterial, geringere Produktverluste und reduzierter Energieverbrauch

Ansprechpartner

Jörg Köhler

Jörg Köhler

Leitung Technik & Produktion

Ansprechpartner

Jörg Köhler

Jörg Köhler

Leitung Technik & Produktion