Alle Jahre wieder stürmen die Menschen während der Vorweihnachtswoche in die Geschäfte. Jeder möchte die Weihnachtstage entspannt und mit gut bestücktem Kühlschrank verbringen. Auch die Landwirt*innen füllen die Futtersilos ihrer Tiere. Die Folge: Futterbestellungen steigen in der Adventszeit stark an. Um allen Anfragen nachzukommen ist die Mischfutterproduktion in dieser Zeit entsprechend hoch. Drohen in der Adventszeit also Engpässe und Wartezeiten bei Futterbestellungen? Keine Sorge! Unsere Mitarbeiter*innen kennen die besonderen Anforderungen des Weihnachtsgeschäft und managen es routiniert.

Eine frühzeitige Vorbereitung und sorgfältige Disposition der Rohwaren helfen dem Ansturm vor Weihnachten zu begegnen. Der Grund für die im Dezember allmählich zunehmenden Bestellmengen: Feiertage und vielerorts anstehende Betriebsurlaube. In Logistik und Handel stehen die Räder zwischen den Jahren zwar nicht still, die Kapazitäten der Branche sind jedoch eingeschränkt. Da ist es nur nachvollziehbar, dass Landwirt*innen bereits im Voraus ausreichend Futter unserer Marken deuka, Club oder Nordkraft für die Zeit zwischen Weihnachten und Jahreswechsel ordern.

Frühzeitige Bestellung und ein präzises Zusammenspiel aller Abteilungen

„Der Grundstein für eine reibungsloses Weihnachtsgeschäft wird im November gelegt. Dabei ist vor allem ein reibungsloses Zusammenspiel aller Abteilung an unseren Standorten wichtig. Vor allem eine schnelle und präzise Koordination von Vertrieb, Rohwarenlogistik und Produktion sind entscheidend“, erklärt Bernd Brachtendorf, Regionaler Verkaufsleiter Düsseldorf. „Um insbesondere über die Feiertage die Versorgungssicherheit mit Futtermitteln zu gewährleisten, ist eine frühzeitige Futterbestellung und -disposition besonders wichtig. Daher geht mein Appell an alle Händler*innen und Landwirt*innen uns hierbei wieder zu unterstützen.“

Enge Abstimmung mit Spediteuren und Reedereien

Aber nicht nur die interne Abstimmung bei Deutsche Tiernahrung Cremer ist wichtig für einen reibungslosen Ablauf. „Für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft ist die Koordination mit unseren Spediteuren und Reedereien essenziell. Denn ohne ausreichend Rohwaren stehen die Pressen still“, betont Dominik Stoffels. „Mit ihnen hat sich mit den Jahren eine enge und gut funktionierende Zusammenarbeit etabliert. Da viele Fahrer*innen im Transportwesen die Feiertage natürlich am liebsten zuhause verbringen, fallen längere Touren um die Weihnachtstage herum meist aus. Das müssen wir stets mit einkalkulieren“, so der erfahrene Disponent.

„Für diesen ,Worst-Case‘ vereinbaren wir mit Fremdlägern sogenannte Eingriffsreserven. Das bedeutet, dass wir selbst im seltenen Fall eines Lieferausfalls kurzfristig auf wichtige Rohwaren zurückgreifen können, um bestellte Futter wie geplant zu produzieren“, ergänzt Stoffels.

Bestellspitzen, Engpässe, Lieferausfälle: Auch wir sind nicht gegen alles gefeit

Widrige Umstände, höhere Gewalt oder ganz einfach Pech: Trotz aller Vorbereitungen, optimierter Prozesse und jahrelanger Erfahrung kann es passieren, dass die Abwicklung von Bestellungen zu Weihnachten stockt. Um Bestellspitzen, Engpässe und Lieferausfälle zu begegnen werden in der Weihnachtszeit auch werksseitig rege Vorkehrungen getroffen, wie Stefan Hildebrand, Silomeister am Werk Düsseldorf erläutert: „Um Engpässen zu begegnen, befüllen wir bereits vorsorglich die Lagerzellen an unseren Standorten so gut wie möglich. Kurzfristige Bestellspitzen oder spontan auftretende Lieferengpasse können wir so problemlos abfedern.“

Fazit

  • In der Weihnachtszeit nehmen die Futterbestellungen zu.
  • Um alle Bestellungen wie geplant abzuwickeln, treffen wir umfangreiche Vorkehrungen.
  • So wappnen wir uns durch besondere Vereinbarungen umfangreich gegen Bestellspitzen, Engpässe und Lieferausfälle.
  • Grundlage ist die gute und enge Kommunikation mit allen Beteiligten.