prestarter-aktion_von_deuka_fuer_vitale_ferkel_2_(C) Deutsche Tiernahrung Cremer
prestarter-aktion_von_deuka_fuer_vitale_ferkel_1_(C) Deutsche Tiernahrung Cremer

Hochwertige Prestarter leisten viel – aber nur in der richtigen Menge. Sie fördern die frühe Futteraufnahme, stabilisieren die Verdauung und unterstützen die Ferkel in einer entscheidenden Entwicklungsphase. Doch in der Praxis wird häufig zu großzügig gefüttert – mit unnötigen Kosten und falschen Rückschlüssen auf die Akzeptanz. Wer die Mengen präzise steuert, nutzt das volle Potenzial.

Die Fütterung von Saug- und Absetzferkeln ist ein sensibles Thema – und Prestarter spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie unterstützen die frühe Futteraufnahme, stabilisieren die Verdauung, fördern die Darmentwicklung und bereiten die Tiere optimal auf die Absetzphase vor. Richtig eingesetzt, amortisieren sich Prestarter schnell, denn sie reduzieren Absetzstress, verbessern die Futteraufnahme und tragen zu gleichmäßigeren Würfen bei.

In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein Problem: Es wird zu viel gefüttert. Die Folge sind unnötige Kosten und Futterreste im Trog, die den Eindruck erwecken, die Tiere würden hochwertige Produkte nicht annehmen. Dabei liegt die Ursache meist nicht im Produkt – sondern in der Menge.

Warum weniger oft mehr ist

Prestarter sind hochkonzentrierte, leicht verdauliche Spezialfuttermittel. Ihre Aufgabe ist es, die Ferkel frühzeitig an feste Nahrung heranzuführen und den Verdauungstrakt zu trainieren. Kleine, frische Portionen sind dafür entscheidend. Werden zu große Mengen vorgelegt, bleibt Futter liegen, verliert an Aroma und wird von den Ferkeln gemieden. Das führt zu Fehleinschätzungen und unnötigen Futterverlusten.

Empfohlene Fütterungsmengen – Woche für Woche

Eine strukturierte, steigende Fütterungshäufigkeit sorgt für optimale Aufnahme und verhindert Reste im Trog. Für deuka-Prestarter gelten folgende Fütterungsmengen zur Orientierung:

Fütterungsmenge und Anzahl Fütterungen

Gesamtmenge
  • 1. Lebenswoche: 1 Fütterung/Tag/Bucht à 30 g
  • 2. Lebenswoche: 2 Fütterungen/Tag/Bucht à 45 g
  • 3. Lebenswoche: 3 Fütterungen/Tag/Bucht à 60 g
  • 4. Lebenswoche: 4 Fütterungen/Tag/Bucht à 100 g
  • 1. Lebenswoche: 30 g je Tag/Bucht
  • 2. Lebenswoche: 90 g je Tag/Bucht
  • 3. Lebenswoche: 180 g je Tag/Bucht
  • 4. Lebenswoche: 400 g je Tag/Bucht

Diese Mengen sind bewusst knappgehalten. Ziel ist nicht, die Ferkel satt zu füttern, sondern sie an hochwertiges Futter heranzuführen und die Verdauung zu stimulieren.

In der Praxis werden Ferkeln oft zu große Mengen Prestarter angeboten - das verursacht nicht nur unnötige Kosten, sondern erzeugt zugleich ein falsches Bild von der Aktzeptanz der Prestarter unter den jungen Schweinen. Die grünen Balken zeigen die Anzahl der Fütterungen pro Tag sowie die entsprechende Prestarter‑Fütterungsmenge in Gramm (© Deutsche Tiernahrung Cremer).
In der Praxis werden Ferkeln oft zu große Mengen Prestarter angeboten - das verursacht nicht nur unnötige Kosten, sondern erzeugt zugleich ein falsches Bild von der Aktzeptanz der Prestarter unter den jungen Schweinen. Die grünen Balken zeigen die Anzahl der Fütterungen pro Tag sowie die entsprechende Prestarter‑Fütterungsmenge in Gramm (© Deutsche Tiernahrung Cremer).

Frische ist entscheidend

Prestarter sollten stets frisch und für die Ferkel attraktiv sein. Das bedeutet:

  • Mehrmals täglich kleine Portionen
  • Futterreste konsequent entfernen
  • Trocken und sauber füttern
  • Futterplätze hell und gut zugänglich halten

So entsteht ein positiver Lerneffekt: Die Ferkel verbinden den Trog mit frischem, schmackhaftem Futter – ein Vorteil, der sich bis in die Absetzphase hinein auszahlt.

Kosten im Blick behalten

Hochwertige Prestarter sind eine Investition – aber eine, die sich rechnet. Wer die Mengen kontrolliert, nutzt das volle Potenzial, ohne unnötige Kosten zu verursachen. Zu große Portionen hingegen treiben den Futterverbrauch nach oben, ohne den Ferkeln einen Mehrwert zu bieten. Die richtige Dosierung ist daher ein zentraler Baustein wirtschaftlicher Ferkelproduktion.

Das Wichtigste in Kürze

  • Prestarter-Funktion: Unterstützen Darmentwicklung, Futteraufnahme und Absetzstabilität.
  • Richtige Menge: Kleine Portionen verhindern Reste und sichern hohe Akzeptanz.
  • Fütterungsplan: Klare Wochenmengen sorgen für Struktur und Effizienz.
  • Frische: Mehrmals täglich frisch vorlegen, Reste entfernen.
  • Wirtschaftlichkeit: Korrekte Dosierung spart Kosten und steigert den Nutzen hochwertiger Produkte.

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