Rohstoff- und Nährstofflexikon

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Weizengrießkleie

Weizengrießkleie ist ein Nebenprodukt der Gewinnung von Weizenmehl für die menschliche Ernährung. In der Mehlmüllerei wird der Mehlkörper vom Rest des Korns getrennt. Je nach Grad der Ausmahlung bezeichnet man verschiedene 50 und 70 % und enthält noch ca. 17 bis 20 % Stärke. Der Rohfasergehalt beträgt bis zu zehn %. Für die Tierernährung sind neben den Rohfaser- und Stärkegehalt auch der Rohproteingehalt (ca. 15-17 %) von Bedeutung. Weizengrießkleie wird im Futter vornehmlich als diätetisch wirkende Komponente verwendet.

Illustration Futterrohstoff Weizen (© Deutsche Tiernahrung Cremer).

Weizengrießkleie

Inhaltsstoffe

Gehalt
(je kg Original-
substanz)

Trockenmasse, g/kg

870,00

Rohprotein, g/kg

150,00

Lysin, g/kg

6,40

Methionin, g/kg

2,50

Methionin
+Cystin, g/kg

5,70

Threonin, g/kg

4,90

Tryptophan, g/kg

2,10

UDP, %
vom Rohprotein

15,00

nXP, g/kg

129,00

RNB, g/kg

3,35

Rohfaser, g/kg

82,00

Rohfett, g/kg

43,00

Zucker, g/kg

57,00

Stärke, g/kg

190,00

Stärkebe-
ständigkeit, %

10,00

beständige Stärke
(bXS), g/kg

19,00

NDForg, g/kg

 

ADForg, g/kg

 

NFC, g/kg

 

Strukturwert
(SW), /kg

0,17

Rohasche, g/kg

48,00

ME, MJ/kg
(Schwein)

10,10

ME, MJ/kg
(Geflügel)

8,25

ME, MJ/kg
(Rind)

9,70

NEL, MJ/kg

5,90

Calcium, g/kg

1,10

Phosphor, g/kg

9,00

verdaulicher
Phosphor, g/kg
(Schwein)

2,70

Natrium, g/kg

0,50

Quellen: DLG-Futterwerttabellen für Schweine; DLG-Futterwerttabellen für Wiederkäuer; Rechenmeister 2000 (Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe); CVB Veevoedertabel; DLG-Information 2/2001 Struktur- und Kohlenhydratversorgung der Milchkuh