Rohstoff- und Nährstofflexikon

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Mais

Eine 1493 aus Mittelamerika eingeführte, bis 3 Meter hohe, zu den Süßgräsern gehörende Getreidepflanze (Zea mays), deren Anbau sich über die ganze Erde verbreitet hat. Verwendet werden entweder die ganzen Pflanzen als Grün- oder Silofutter oder die Körner. Für die Tierernährung sind der Stärkegehalt (ca. 61 %) und der Fettgehalt (ca. 4 %) der Maiskörner sehr bedeutend. Vor allem dadurch wird der Energiegehalt bestimmt. Bei der Verarbeitung von Mais für die menschliche Ernährung (Maisstärke- und Maiskeimölgewinnung) fallen unterschiedliche Nebenprodukte an, die hervorragend für die Tierernährung zu nutzen sind. Hier seien nur Maiskleberfutter(Corngluten, Maisarin) und Maiskeimextraktionsschrot genannt.

Mais

Inhaltsstoffe

Gehalt
(je kg Original-
substanz)

Trockenmasse, g/kg

870,00

Rohprotein, g/kg

93,00

Lysin, g/kg

2,70

Methionin, g/kg

1,95

Methionin
+Cystin, g/kg

4,00

Threonin, g/kg

3,30

Tryptophan, g/kg

0,60

UDP, %
vom Rohprotein

35,00

nXP, g/kg

143,75

RNB, g/kg

-8,10

Rohfaser, g/kg

23,00

Rohfett, g/kg

40,00

Zucker, g/kg

17,00

Stärke, g/kg

611,00

Stärkebe-
ständigkeit, %

42,00

beständige Stärke
(bXS), g/kg

256,60

NDForg, g/kg

100,00

ADForg, g/kg

26,10

NFC, g/kg

626,40

Strukturwert
(SW), /kg

0,19

Rohasche, g/kg

14,80

ME, MJ/kg
(Schwein)

14,10

ME, MJ/kg
(Geflügel)

13,65

ME, MJ/kg
(Rind)

11,55

NEL, MJ/kg

7,30

Calcium, g/kg

0,40

Phosphor, g/kg

2,80

verdaulicher
Phosphor, g/kg
(Schwein)

0,42

Natrium, g/kg

0,11

Quellen: DLG-Futterwerttabellen für Schweine; DLG-Futterwerttabellen für Wiederkäuer; Rechenmeister 2000 (Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe); CVB Veevoedertabel; DLG-Information 2/2001 „Struktur- und Kohlenhydratversorgung der Milchkuh“