Rohstoff- und Nährstofflexikon

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Mischfutter

Eine ausgewogene Ernährung ist Grundvoraussetzung für die Gesundheit – dies gilt für Mensch und Tier gleichermaßen. Während wir Menschen weitgehend selbst bestimmen können, was wir essen, sind unsere Heim- und Nutztiere darauf angewiesen, dass wir Menschen sie art- und bedarfsgerecht versorgen.

Diesen vielfältigen Ansprüchen muss Tierfutter genügen, d. h. der Mischfutterhersteller trägt hier Verantwortung für das Wohlbefinden der Tiere. Viele Inhalts- und Zusatzstoffe entfalten ihre volle Wertigkeit erst in ihrer gezielten Kombination miteinander-oder anders gesagt: auf die richtige Mischung kommt es an.

Mischfutter ist also mehr als die Summe seiner Bestandteile!

Der Mischfutterhersteller produziert eine Vielzahl tierartspezifischer Allein- und Ergänzungsfutter, die nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen hergestellt und kontrolliert werden. Dies erfordert ein profundes Fachwissen, moderne Produktionsanlagen sowie ein sorgfältiges Qualitätsmanagement.

Regelmäßige Kontrollen sowie der Herkunftsnachweis für die eingesetzten Roh- und Zusatzstoffe gewährleisten, dass die Futtermittel qualitativ einwandfrei sind. Darüber hinaus geben die deutschen Mischfutterhersteller alle verwendeten Rohstoffe sowie enthaltene Inhalts- und Zusatzstoffe auf dem Sackanhänger oder den Warenbegleitpapieren an. Diese offene Deklaration sorgt für lückenlose Transparenz und zusätzliche Sicherheit beim Tierhalter.

Futtermittel, die an Nutztiere verfüttert werden, sind Teil der Lebensmittelkette. Die Formel ist einfach: Je vollwertiger das Futter, umso hochwertiger die tierischen Produkte, die wir Menschen in Form von Fleisch und Wurstwaren, Milch und Milchprodukten sowie Eiern zu uns nehmen. Dieser Verantwortung ist sich die Deutsche Tiernahrung Cremer bewusst und setzt alle Kraft in die Sicherung einer hohen Qualität der hergestellten Mischfutter.

Der wichtigste Rohstoff in der Mischfutterherstellung ist Getreide. Darüber hinaus werden Rohstoffe verwendet, die direkt aus der Lebensmittelwirtschaft kommen. Hierzu zählen z. B. Kleien und Schrote, die als Nebenprodukte in Getreide- und Ölmühlen anfallen. Andere wichtige Futterkomponenten sind Maiskleberfutter aus der Stärkeindustrie, Melasse und Trockenschnitzel aus der Zuckerherstellung oder Zitrus- und Obsttrester aus der Fruchtsaftindustrie. Diese Nebenprodukte der Lebensmittelwirtschaft machen über alle Mischfuttersorten rund 60 Prozent der Menge aus. Diese wertvollen Rohstoffe werden so wieder dem Lebensmittelkreislauf zugeführt und dadurch eine ansonsten notwendige teure und umweltbelastende Vernichtung vermieden. So erfüllt Mischfutter auch eine wichtige Funktion im Hinblick auf eine umweltschonende und nachhaltige Ressourcennutzung.

Quelle: Mischfutter-mehr als die Summe der Bestandteile; Deutscher Verband Tiernahrung e.V. (DVT) und unternehmenseigene Unterlagen